Spielbericht 6. Runde Niederbayernliga am Sonntag, den 8.2.2026
Brett 8: Valentin Huber gegen Simon Brunnbauer
Einen klassischen Angriff auf die Fianchettostellung des schwarzen Königs führte Valentin durch. Schwarzfeldrige Läufer tauschen, h-Bauern ziehen und Linie öffnen führten zu einer optisch sehr vielversprechenden Angriffsstellung. Den Todesstoß setzte Valentin dann aber mit seinem Springerpaar, das den schwarzen König schwindelig tanzte.
1 - 0 für Vilshofen
Brett 2: Andreas Göde gegen Herbert Palmi
Sowohl Andy als auch Herbert sind für unternehmungslustige Partien bekannt. So war es doch etwas verwunderlich, dass die Partie in einem Turmendspiel unspektakulär mit Remis endete. Zwischenzeitlich wurde allerdings auch mal eine Qualität geopfert und wieder zurückgegeben, also ganz so langweilig war es dann doch nicht.
1,5 - 0,5 für Vilshofen
Brett 7: Johann Viertlböck gegen Lukas Meier
Hans sperrte mit seinem f-Bauern einen Läufer ein und gewann scheinbar eine Figur, doch Lukas rechnete etwas weiter, sodass Hans nicht nur keine Figur gewann, sondern auch noch sein ganzer Königsflügel zerstört wurde. Hans kämpfte zwar noch tapfer weiter, aber jeder Abtausch brachte seinen Gegner näher an den vollen Punkt und als am Ende der Damentausch erzwungen wurde, musste Hans aufgeben.
1,5 - 1,5
Brett 4: Gerhard Schönbuchner gegen Matthias Kronschnabl
Gert gewann in der Eröffnung eine Figur gegen einen Bauern. Allerdings war die Königsstellung offen, sodass stets gefährliche Schachgebote in der Luft lagen. Eines dieser Schachgebote wurde leider übersehen, sodass Matthias die Figur zurück gewinnen konnte und plötzlich Gert mit Minusbauern um Remis kämpfen musste. Unglücklicherweise wäre zwischenzeitlich sogar noch der Sieg möglich gewesen, aber die Chance wurde verpasst. Matthias erreichte ein gewonnenes Bauernendspiel zur Führung für die Gäste.
1,5 - 2,5 für Bayerwald/Regen
Brett 1: Alexander Stadler gegen Reiner Bergmann
Ich (Alex) konnte das Läuferpaar erobern, allerdings brachte das einen gegnerischen Turm auf die dritte Reihe in gefährliche Angriffsstellung. Ein ungenauer Königszug von mir gab Reiner die Möglichkeit einen Springer ohne Risiko zu opfern, da jederzeit ein Rückgewinn möglich war. Während mein König über das Brett gejagt wurde, bekam ich eine Möglichkeit zu einem Gegenopfer. Die Stellung war zwar verloren, aber so gab es vielleicht noch irgendwo ein Remis durch Dauerschach zu stehlen. Reiner spielte aufmerksam, trieb meine Dame immer weiter weg und konnte das Dauerschach verhindern.
1,5 - 3,5 für Bayerwald/Regen
Brett 5: Christian Stutzke gegen Robert Hamberger
Auch Christian konnte das Läuferpaar gewinnen. Hier bekam zwar der Gegner zwar keinen Königsangriff, dafür aber ein gutes und sicheres Springerfeld. Positionell stand Christian besser, aber ein klarer Weg zum Sieg war nicht in Sicht. Als es Robert gelang, am Königsflügel einen Freibauern zu erzeugen, wurde deutlich, dass die Partie wieder im Gleichgewicht war und endete folglich mit Remis.
2 - 4 für Bayerwald/Regen
Brett 6: Lev Li gegen Bernd Benicke
Lev gewann in der Eröffnung eine Figur und befand sich auf der Siegerstraße. Ein weiterer Bauer wurde geopfert um Figuren tauschen zu können. Da im Endspiel alle vier Bauern seinen Gegners verbunden waren, war es schwer diesen Vorteil zu verwerten und am Ende schaffte es Bernd, alle Bauern abzutauschen, sodass der übrige Läufer von Lev nicht mehr zum Gewinn der Partie ausreichte.
2,5 - 4,5 für Bayerwald/Regen
Brett 3: Jürgen Wimmer gegen Christoph Heiduk
Jürgen konnte in einer lange Zeit ausgeglichenen Partie die a-Linie gewinnen. Da außerdem ein einzelner Bauer auf b3 schwächelte, konnte Jürgen zwar relativ risikolos auf Sieg spielen, allerdings war das Material schon sehr reduziert. Christoph gelang es die letzte Leichtfigur zu tauschen, sodass nur noch beide Spieler Turmpaar und Bauern zur Verfügung hatten. In dieser Situation reichte der eine schwache Bauer nicht mehr zum Sieg, sodass Remis vereinbart wurde.
Endstand 3 - 5 für Bayerwald/Regen
